Sich kratzende Kuh belegt erstmals die flexible Werkzeugnutzung bei einem Rind

Von wegen dumme Kuh: Eine in Österreich lebende Kuh demonstriert, dass Kühe mehr Grips zwischen den Hörnern haben als gedacht. Denn die „Kuh „Veronika“ beherrscht die Kunst der flexiblen Werkzeugnutzung: Sie verwendet Stöcke und Besen, um sich gezielt an verschiedenen Körperteilen zu kratzen. Je nach Körperregion bevorzugt sie dabei die borstige Seite oder das glatte Stielende. Das unterstreicht, dass wir die dummen Kühe bisher stark unterschätzt haben, konstatieren Forschende in „Current Biology“.

Paper: Flexible use of a multi-purpose tool by a cow | PDF

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    23 hours ago

    Man bräuchte mal einen Zeitstrahl darüber, wann welche Annahme, die verschiedene Tiere unterschätzt, widerlegt wurde. Gefühlt kommt ja jedes Jahr eine Tiergruppe dazu, die DOCH Werkzeuge benutzt, sich im Spiegel erkennt, vorausschauend planen kann, ein Konzept vom Tod oder eine komplexe Sprache hat, und die Alleinstellungsmerkmale des Homo sapiens schmelzen nur so weg.