• 602 Posts
  • 2.53K Comments
Joined 2 years ago
cake
Cake day: July 11th, 2024

help-circle








  • Nach dem zweiten Weltkrieg war alles kaputt gebombt auch die Fabriken. Da gab es kein Sachkapital mehr nur Bodenwert.

    Nein das war es einfach nicht. Selbst in Berlin sind noch fast 40% der Wohngebäude älter als 1949. Da wurde auch nachher noch einiges Abgerissen. Klein und Mittelstädte waren oft kaum zerstört. Bei vielen Fabriken gab es Schäden, allerdings war davon oft nur ein Teil der Produktionslinie betroffen, sprich es war relativ einfach zu reparieren.

    In Deutschland sieht es oft schlimmer aus als es ist, da die Innenstädte oft stark zerbombt wurden. Die sind auch nachher durch die historisch gewachsene Infrastruktur Innenstädte geblieben. Allerdings gibt es oft um die Innenstädte herum große Gründerzeitviertel die den Krieg gut überstanden haben.

    Die kleinen Firmen werden keine Mitarbeiter oder Nachfolger mehr finden. Die großen Konzerne haben damit keine Probleme.

    Das ist genau das was ich sage. Der Arbeitsmarkt ist ein Markt. Wenn die kleinen Firmen keine Mitarbeiter finden, dann liegt es daran, dass die großen einfach mehr bieten. Für die Arbeiter ist das natürlich gut. Außerdem wenn man als kleiner Unternehmer keinen Nachfolger findet, heißt das halt, dass die Firma sehr günstig abzugeben ist.









  • Deutsch und Russisch dürften für Letten ähnlich schwer sein. Deutsch ist im DACH Raum super praktisch. Der ist relativ reich und für Letten als EU Bürger ein Gebiet mit dem man viele Kontakte haben dürfte.

    Russisch wird praktisch nur in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion oft gesprochen. Also einem vergleichsweise ärmeren Gebiet. Dazu geht es dort auch noch zurück. Gerade in der Ukraine die viele russisch Sprecher hat, wird es wohl durch den Krieg kaum seinen vorherigen Status beibehalten. Auch in vielen anderen Ländern der Sowjetunion lernen die Kinder mittlerweile Englisch statt Russisch in den Schulen. Sprich es wird in der Zukunft noch weniger wichtig.

    Ansonsten Chinesisch, Hindi oder Arabisch dürfte noch mal schwerer sein als Deutsch. An Europäischen Sprachen gibt es sonst noch Französisch und Spanisch, was halbwegs sinnvoll ist. Wobei bei Spanisch die meisten Sprecher in Lateinamerika leben und Französisch weniger Sprecher in Europa hat und eigentlich nur Weltsprache ist da es als Lingua Franca in den ehemaligen französischen Kolonien in Afrika verwendet wird. Das heißt natürlich auch, dass es Sprachen sind wo man auch einfach Sprecher aus Niedriglohnländern finden kann.