Weil er eine Radfahrerin totgefahren hat, muss ein 78-jähriger Mann 5.000 Euro Strafe zahlen. Das Amtsgericht Mühlhausen legte am Donnerstag im Urteil wegen fahrlässiger Tötung außerdem ein Fahrverbot von drei Monaten fest.

Die Strafrichterin folgte dem Antrag des Staatsanwalts und der Verteidigerin. Der Nebenklägervertreter hatte wegen eines gravierenden Fehlers und der Schwere der Pflichtverletzung eine Bewährungsstrafe gefordert. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

  • D_a_X@feddit.org
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    3 months ago

    Wenn du jemanden ermorden willst, nimm ein Auto. Billiger wird es nicht mehr.

  • homoludens@feddit.org
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    3 months ago

    Fahrverbot von drei Monaten

    WTF? Die Strafe an sich ist ja schon absurd, aber wieso darf so jemand überhaupt noch mal Auto fahren?

    • newram@feddit.org
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      3 months ago

      Mit 78 vor allem. Irgendwann ist doch auch Mal gut. Wenn’s halt nicht mehr klappt dann ist halt Schluss.

  • Pommes_für_dein_Balg@feddit.org
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    3 months ago

    Zum Unfallhergang erklärte er, dass die Ampel auf Gelb gesprungen sei. Er habe gedacht, es noch rechtzeitig über die Kreuzung zu schaffen.
    Die Ampel stand laut Gutachter schon vier Sekunden auf Rot, als das Auto die Haltelinie erreichte.
    Der Angeklagte war mit einer Geschwindigkeit zwischen 41 und 50 km/h unterwegs.

    Hört sich für mich so an als sollte der nie mehr hinterm Steuer sitzen.
    Er war 100m von der Ampel entfernt als sie gelb wurde und 50m entfernt als sie rot wurde.
    Anhalteweg bei Tempo 50 sind (nach der sehr konservativen Formel) 40m.